Diese Tabelle durfte ich freundlicherweise von prufrockian-gleanings/blogspot.de übernehmen (funktioniert eigenartigerweise bis jetzt nur in der Web-Version):
Freitag, 21. Juli 2017
Fujimi: Hafen-Dioramen in 1:3000
Peinlich: bereits seit einem Jahr hat Fujimi Dioramaplatten japanischer Häfen im Programm, und ich habs nicht gemerkt ...
Die einzelnen Platten sind diversen japanischen Marine-Werften wie Kure oder Sasebo nachempfunden und natürlich gibts auch die entsprechenden Schiffchen dazu - alles aus Hartplastik, und die Schiffe müssen aus einigen Teilen zusammengebaut werden.
Donnerstag, 20. Juli 2017
China-Bäume
Bisher haben wir bei unseren Kugelhagel-Spielen Gelände oldschoolmäßig nur mit Elementen aus Moosgummi angedeutet. Ging ganz gut, und bei Battletech bewegen wir uns ja auch nur in zwei Dimensionen ... Trotzdem: das Auge spielt mit, und wir haben beschlossen, dementsprechend tätig zu werden.
Auf der Suche nach preiswerten Bäumen stiess ich im Internet auf einige chinesische Händler mit umfassendem Angebot: Laub- und Nadelbäume in verschiedensten Farbtönen, Obstbäume, blühende Bäume, Palmen - und alles für kleines Geld. Ich entschied mich für das billigste Angebot: 16 Laubbäume für 2,45 € inkl. Versand. Ich habe schon grössere Summen bei gewagteren Aktionen eingesetzt ... Der Absender in Hong Kong mailte etwas von möglichen dreissig Tagen Lieferzeit, aber schon nach einer Woche steckte das Päckchen im Briefkasten ...
Sicher in Luftpolsterfolie verpackt, erhielt ich wie bestellt 26 intensiv grüne Bäume in zwei Grössen. Der Verlust am verwendeten gummiartigen Flock während des Transports war minimal, trotzdem habe ich die Beflockung mit Spray zusätzlich fixiert. Die durchaus echt aussehenden Stämme verfügten über keinerlei Wurzelscheiben, und so hatte ich auch kein Problem damit, einige Bäume der Vielfältigkeit halber um ein bis zwei Zentimetet einzukürzen. Abschliessend wurden die Bäume mit Heissleim auf Centstücke geklebt und begrast.
Wie man sehen kann, ist die Grösse ausreichend, und das war sicher nicht der letzte Einkauf ...
Auf der Suche nach preiswerten Bäumen stiess ich im Internet auf einige chinesische Händler mit umfassendem Angebot: Laub- und Nadelbäume in verschiedensten Farbtönen, Obstbäume, blühende Bäume, Palmen - und alles für kleines Geld. Ich entschied mich für das billigste Angebot: 16 Laubbäume für 2,45 € inkl. Versand. Ich habe schon grössere Summen bei gewagteren Aktionen eingesetzt ... Der Absender in Hong Kong mailte etwas von möglichen dreissig Tagen Lieferzeit, aber schon nach einer Woche steckte das Päckchen im Briefkasten ...
Sicher in Luftpolsterfolie verpackt, erhielt ich wie bestellt 26 intensiv grüne Bäume in zwei Grössen. Der Verlust am verwendeten gummiartigen Flock während des Transports war minimal, trotzdem habe ich die Beflockung mit Spray zusätzlich fixiert. Die durchaus echt aussehenden Stämme verfügten über keinerlei Wurzelscheiben, und so hatte ich auch kein Problem damit, einige Bäume der Vielfältigkeit halber um ein bis zwei Zentimetet einzukürzen. Abschliessend wurden die Bäume mit Heissleim auf Centstücke geklebt und begrast.
Wie man sehen kann, ist die Grösse ausreichend, und das war sicher nicht der letzte Einkauf ...
Dienstag, 18. Juli 2017
Verdammt lang her ...
... dass ich mich hier gemeldet habe. Leider warf mir das wirkliche Leben mal wieder einige Knüppel zwischen die Beine ...
Von AOL Mobil gesendet
Aufgrund meiner doch angegriffenen Gesundheit (Infarkt, div. Bypässe) bot mir mein Arbeitgeber an, früher in Rente zu gehen. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile stimmte ich zu und ging von einem relativ zügigen Übergang aus. Denkste: die Bürokratie schlug erbarmungslos zu. Hier ein Antrag, dort eine Bescheinigung - der ganze Kram war ja im Feuer gelandet ... schon mal versucht, ein Zeugnis von einer privaten Schule zu ergattern, die vor ca. 30 Jahren dichtmachte? Höhepunkt einer Reihe kafkaesker Erlebnisse war, dass am gleichen Tag sowohl die Anforderung einer weiteren Bescheinigung als auch die um drei Monate rückwirkende Bewilligung der Rente in der Post steckten :)
Natürlich gabs bei der Rente Abzüge, aber dank eines mir vom ehemaligen Arbeitgeber angebotenen 450€-Jobs und der (natürlich ebenfalls gekürzten) Betriebsrente halten sich die Verluste in Grenzen - und sooo schlecht ist das Rentnerleben auch nicht ...
... und ich lassse mich viel zu leicht ablenken durch Filme, Bücher und sonstigen Hobbykram. Aktuelles Beispiel: vor einiger Zeit lief Kumpel Stefan bei mir auf, mit dem mich u.a. die Planung mehrerer Armeen für Kugel- und Steinhagel in 1:72 verbindet. Im Gepäck: ca. 280 napoleonische Spanier - hatten wir irgendwie übersehen (Wellingtons Spanienfeldzug) ...
Da fällt erst mal auf, dass weder Kavallerie noch Artillerie dabei sind, also geht die grosse Internet-Recherche los.Dann die Armee-Organisation, Uniformfragen, Quelle für Fahnen (am liebsten kostenlos) - und früher oder später lese ich mich in einem entsprechenden Buch fest ... abgelenkt eben.
Für die Zukunft gelobe ich Besserung :)
Von AOL Mobil gesendet
Sonntag, 19. Februar 2017
ACW: eine kleine Zwischenbilanz ...
Man kommt ja prinzipiell zu nix, trotzdem zwischenzeitlich mal eine kurze Bestandsaufnahme der für den amerikanischen Bürgerkrieg gemalten Püppies - "natürlich" alles in 1:72 ...
Montag, 30. Januar 2017
Ausgepackt: Püppchen für Infinity
Vor einiger Zeit machte mich Willi auf Infinity aufmerksam und brachte am nächsten Donnerstag auch eine aktuelle Einsteigerpackung (zwei Teams mit je einer zusätzlichen limitierten Miniatur, um die 75 €) mit ...
Bei den meisten Tabletop spielen bewegt zunächst Spieler A seine Puppen, schiesst und geht dann in den Nahkampf - oder auch nicht :) Dann Spieler B, dann wieder Spieler A usw. Bei größeren Spielen kann der passive Spieler - entsprechendes Vertrauen vorausgesetzt - ohne weiteres Kaffee kochen oder seine Emails checken. Bei Infinity hat der passive Spieler allerdings die Möglichkeit, zurückzuschiessen oder dem Beschuss auszuweichen, und die Teamkollegen dürfen, eine Sichtlinie vorausgesetzt, ebenfalls ihr Glück versuchen. Ganz klar: bei diesem Skirmish wird jede Menge Deckung benötigt, alleine schon, weil die meisten Figuren höchstens einen Treffer verkraften - und dann ist da noch die Kopfarbeit: gehe ich näher ran und bekomme einen Waffenbonus oder bleibe ich entfernt in Deckung ...
Wer an Kommando-Einsätze oder Filme wie "Das dreckige Dutzend" oder "Die Kanonen von Navarone" denkt, liegt hier richtig: eine Handvoll Spezialisten, die ihr Ding durchzieht, zusammengestellt aus der "Vanilla"-Armee einer Fraktion oder einer ihrer Sektor-Armeen. Das Regelwerk listet über 50 Waffensysteme und mehr als 10 Sorten Munition sowie jede Menge Ausrüstung, aber natürlich ist der
Zugriff begrenzt ...
Gewürfelt wird mit D20 gleich oder unter dem jeweiligen Wert, bei Würfen gegen einen Gegner sollte man dessen Wurf zusätzlich überbieten. Das Ganze wird modifiziert durch z.B. Waffenreichweite oder Deckung/Tarnung.
Einzelne Figuren kosten zwischen ca. 8 € (Fussvolk) und ca. 60 € (grosse Läufer wie die Maghariba Guard). Aber solche Einheiten sind nicht nur ein Punktegrab, sondern können von wirklich jedem mit etwas Glück ausgeschaltet werden - in diesem Spiel ist niemand unbesiegbar. 8 € für eine Figur klingt natürlich teuer. Andererseits: hier haben wir es nicht mit Armeen a la Warhammer zu tun, sondern mit einem Skirmish a la Mortheim, und mit einer Handvoll Püppies ist man dabei ... Abgesehen davon handelt es sich um einige der schönsten Figuren, und die exotischeren haben einen gewissen Manga/Anime-Touch, der mir persönlich zusagt. Und sagte ich schon, dass die Regeln umsonst zum Download bereitstehen?
Entschieden habe ich mich allerdings für den Caledonian Highlander Starter (Schotten im Weltraum): sechs Minis für 35 € macht unter 6 € pro Figur. Einfachere Figuren sind einteilig, mehrteilige kommen einzeln verpackt in Cliptüten, und allen liegt für den Fall eines Guss- oder Verpackungsfehler eine Codenummer bei. Im einzelnen enthält der Starter:
3 x Caledonian Volunteers Corps - billiges Fussvolk mit Rifle oder Chain Rifle. Als "Cheerleader" liefern sie billig Befehlspunkte für den gemeinsamen Befehlspool, aus dem alle Figuren versorgt werden. Einer Figur dürfen beliebig viele Befehle aus dem Pool gegeben werden ...
1 x Highlander SAS mit Boarding Shotgun - Infiltrator und Nahkampf-Spezialist
1 x Highlander Grey - Infanterist mit Schwerem MG und panzerbrechender Munition
1 x Wulver Grenadier - mit AT Rifle (Spezialmunition), auch Nahkämpfer
Ausserdem habe ich mir noch einen Scottish Guard mit Raketenwerfer gegönnt und William Wallace musste einfach sein. Ausserdem spare ich die Versandkosten :)
Bei den meisten Tabletop spielen bewegt zunächst Spieler A seine Puppen, schiesst und geht dann in den Nahkampf - oder auch nicht :) Dann Spieler B, dann wieder Spieler A usw. Bei größeren Spielen kann der passive Spieler - entsprechendes Vertrauen vorausgesetzt - ohne weiteres Kaffee kochen oder seine Emails checken. Bei Infinity hat der passive Spieler allerdings die Möglichkeit, zurückzuschiessen oder dem Beschuss auszuweichen, und die Teamkollegen dürfen, eine Sichtlinie vorausgesetzt, ebenfalls ihr Glück versuchen. Ganz klar: bei diesem Skirmish wird jede Menge Deckung benötigt, alleine schon, weil die meisten Figuren höchstens einen Treffer verkraften - und dann ist da noch die Kopfarbeit: gehe ich näher ran und bekomme einen Waffenbonus oder bleibe ich entfernt in Deckung ...
Wer an Kommando-Einsätze oder Filme wie "Das dreckige Dutzend" oder "Die Kanonen von Navarone" denkt, liegt hier richtig: eine Handvoll Spezialisten, die ihr Ding durchzieht, zusammengestellt aus der "Vanilla"-Armee einer Fraktion oder einer ihrer Sektor-Armeen. Das Regelwerk listet über 50 Waffensysteme und mehr als 10 Sorten Munition sowie jede Menge Ausrüstung, aber natürlich ist der
Zugriff begrenzt ...
Gewürfelt wird mit D20 gleich oder unter dem jeweiligen Wert, bei Würfen gegen einen Gegner sollte man dessen Wurf zusätzlich überbieten. Das Ganze wird modifiziert durch z.B. Waffenreichweite oder Deckung/Tarnung.
Einzelne Figuren kosten zwischen ca. 8 € (Fussvolk) und ca. 60 € (grosse Läufer wie die Maghariba Guard). Aber solche Einheiten sind nicht nur ein Punktegrab, sondern können von wirklich jedem mit etwas Glück ausgeschaltet werden - in diesem Spiel ist niemand unbesiegbar. 8 € für eine Figur klingt natürlich teuer. Andererseits: hier haben wir es nicht mit Armeen a la Warhammer zu tun, sondern mit einem Skirmish a la Mortheim, und mit einer Handvoll Püppies ist man dabei ... Abgesehen davon handelt es sich um einige der schönsten Figuren, und die exotischeren haben einen gewissen Manga/Anime-Touch, der mir persönlich zusagt. Und sagte ich schon, dass die Regeln umsonst zum Download bereitstehen?
Entschieden habe ich mich allerdings für den Caledonian Highlander Starter (Schotten im Weltraum): sechs Minis für 35 € macht unter 6 € pro Figur. Einfachere Figuren sind einteilig, mehrteilige kommen einzeln verpackt in Cliptüten, und allen liegt für den Fall eines Guss- oder Verpackungsfehler eine Codenummer bei. Im einzelnen enthält der Starter:
3 x Caledonian Volunteers Corps - billiges Fussvolk mit Rifle oder Chain Rifle. Als "Cheerleader" liefern sie billig Befehlspunkte für den gemeinsamen Befehlspool, aus dem alle Figuren versorgt werden. Einer Figur dürfen beliebig viele Befehle aus dem Pool gegeben werden ...
1 x Highlander SAS mit Boarding Shotgun - Infiltrator und Nahkampf-Spezialist
1 x Highlander Grey - Infanterist mit Schwerem MG und panzerbrechender Munition
1 x Wulver Grenadier - mit AT Rifle (Spezialmunition), auch Nahkämpfer
Ausserdem habe ich mir noch einen Scottish Guard mit Raketenwerfer gegönnt und William Wallace musste einfach sein. Ausserdem spare ich die Versandkosten :)
--------------------------------------------------------------
Als Entwurf hatte ich bis hierhin geschrieben, bevor mein Handy verschwand. Mittlerweile sind meine Schotten eingetroffen, und Willi hat mich aus einem seiner Deals mit einem asiatischen Team und einem Regelwerk versorgt. Weil 2.Edition, fehlen die neueren Einheiten. Egal, es darf geproxt werden :)
Abonnieren
Posts (Atom)









