Man kommt ja prinzipiell zu nix, trotzdem zwischenzeitlich mal eine kurze Bestandsaufnahme der für den amerikanischen Bürgerkrieg gemalten Püppies - "natürlich" alles in 1:72 ...
Sonntag, 19. Februar 2017
Montag, 30. Januar 2017
Ausgepackt: Püppchen für Infinity
Vor einiger Zeit machte mich Willi auf Infinity aufmerksam und brachte am nächsten Donnerstag auch eine aktuelle Einsteigerpackung (zwei Teams mit je einer zusätzlichen limitierten Miniatur, um die 75 €) mit ...
Bei den meisten Tabletop spielen bewegt zunächst Spieler A seine Puppen, schiesst und geht dann in den Nahkampf - oder auch nicht :) Dann Spieler B, dann wieder Spieler A usw. Bei größeren Spielen kann der passive Spieler - entsprechendes Vertrauen vorausgesetzt - ohne weiteres Kaffee kochen oder seine Emails checken. Bei Infinity hat der passive Spieler allerdings die Möglichkeit, zurückzuschiessen oder dem Beschuss auszuweichen, und die Teamkollegen dürfen, eine Sichtlinie vorausgesetzt, ebenfalls ihr Glück versuchen. Ganz klar: bei diesem Skirmish wird jede Menge Deckung benötigt, alleine schon, weil die meisten Figuren höchstens einen Treffer verkraften - und dann ist da noch die Kopfarbeit: gehe ich näher ran und bekomme einen Waffenbonus oder bleibe ich entfernt in Deckung ...
Wer an Kommando-Einsätze oder Filme wie "Das dreckige Dutzend" oder "Die Kanonen von Navarone" denkt, liegt hier richtig: eine Handvoll Spezialisten, die ihr Ding durchzieht, zusammengestellt aus der "Vanilla"-Armee einer Fraktion oder einer ihrer Sektor-Armeen. Das Regelwerk listet über 50 Waffensysteme und mehr als 10 Sorten Munition sowie jede Menge Ausrüstung, aber natürlich ist der
Zugriff begrenzt ...
Gewürfelt wird mit D20 gleich oder unter dem jeweiligen Wert, bei Würfen gegen einen Gegner sollte man dessen Wurf zusätzlich überbieten. Das Ganze wird modifiziert durch z.B. Waffenreichweite oder Deckung/Tarnung.
Einzelne Figuren kosten zwischen ca. 8 € (Fussvolk) und ca. 60 € (grosse Läufer wie die Maghariba Guard). Aber solche Einheiten sind nicht nur ein Punktegrab, sondern können von wirklich jedem mit etwas Glück ausgeschaltet werden - in diesem Spiel ist niemand unbesiegbar. 8 € für eine Figur klingt natürlich teuer. Andererseits: hier haben wir es nicht mit Armeen a la Warhammer zu tun, sondern mit einem Skirmish a la Mortheim, und mit einer Handvoll Püppies ist man dabei ... Abgesehen davon handelt es sich um einige der schönsten Figuren, und die exotischeren haben einen gewissen Manga/Anime-Touch, der mir persönlich zusagt. Und sagte ich schon, dass die Regeln umsonst zum Download bereitstehen?
Entschieden habe ich mich allerdings für den Caledonian Highlander Starter (Schotten im Weltraum): sechs Minis für 35 € macht unter 6 € pro Figur. Einfachere Figuren sind einteilig, mehrteilige kommen einzeln verpackt in Cliptüten, und allen liegt für den Fall eines Guss- oder Verpackungsfehler eine Codenummer bei. Im einzelnen enthält der Starter:
3 x Caledonian Volunteers Corps - billiges Fussvolk mit Rifle oder Chain Rifle. Als "Cheerleader" liefern sie billig Befehlspunkte für den gemeinsamen Befehlspool, aus dem alle Figuren versorgt werden. Einer Figur dürfen beliebig viele Befehle aus dem Pool gegeben werden ...
1 x Highlander SAS mit Boarding Shotgun - Infiltrator und Nahkampf-Spezialist
1 x Highlander Grey - Infanterist mit Schwerem MG und panzerbrechender Munition
1 x Wulver Grenadier - mit AT Rifle (Spezialmunition), auch Nahkämpfer
Ausserdem habe ich mir noch einen Scottish Guard mit Raketenwerfer gegönnt und William Wallace musste einfach sein. Ausserdem spare ich die Versandkosten :)
Bei den meisten Tabletop spielen bewegt zunächst Spieler A seine Puppen, schiesst und geht dann in den Nahkampf - oder auch nicht :) Dann Spieler B, dann wieder Spieler A usw. Bei größeren Spielen kann der passive Spieler - entsprechendes Vertrauen vorausgesetzt - ohne weiteres Kaffee kochen oder seine Emails checken. Bei Infinity hat der passive Spieler allerdings die Möglichkeit, zurückzuschiessen oder dem Beschuss auszuweichen, und die Teamkollegen dürfen, eine Sichtlinie vorausgesetzt, ebenfalls ihr Glück versuchen. Ganz klar: bei diesem Skirmish wird jede Menge Deckung benötigt, alleine schon, weil die meisten Figuren höchstens einen Treffer verkraften - und dann ist da noch die Kopfarbeit: gehe ich näher ran und bekomme einen Waffenbonus oder bleibe ich entfernt in Deckung ...
Wer an Kommando-Einsätze oder Filme wie "Das dreckige Dutzend" oder "Die Kanonen von Navarone" denkt, liegt hier richtig: eine Handvoll Spezialisten, die ihr Ding durchzieht, zusammengestellt aus der "Vanilla"-Armee einer Fraktion oder einer ihrer Sektor-Armeen. Das Regelwerk listet über 50 Waffensysteme und mehr als 10 Sorten Munition sowie jede Menge Ausrüstung, aber natürlich ist der
Zugriff begrenzt ...
Gewürfelt wird mit D20 gleich oder unter dem jeweiligen Wert, bei Würfen gegen einen Gegner sollte man dessen Wurf zusätzlich überbieten. Das Ganze wird modifiziert durch z.B. Waffenreichweite oder Deckung/Tarnung.
Einzelne Figuren kosten zwischen ca. 8 € (Fussvolk) und ca. 60 € (grosse Läufer wie die Maghariba Guard). Aber solche Einheiten sind nicht nur ein Punktegrab, sondern können von wirklich jedem mit etwas Glück ausgeschaltet werden - in diesem Spiel ist niemand unbesiegbar. 8 € für eine Figur klingt natürlich teuer. Andererseits: hier haben wir es nicht mit Armeen a la Warhammer zu tun, sondern mit einem Skirmish a la Mortheim, und mit einer Handvoll Püppies ist man dabei ... Abgesehen davon handelt es sich um einige der schönsten Figuren, und die exotischeren haben einen gewissen Manga/Anime-Touch, der mir persönlich zusagt. Und sagte ich schon, dass die Regeln umsonst zum Download bereitstehen?
Entschieden habe ich mich allerdings für den Caledonian Highlander Starter (Schotten im Weltraum): sechs Minis für 35 € macht unter 6 € pro Figur. Einfachere Figuren sind einteilig, mehrteilige kommen einzeln verpackt in Cliptüten, und allen liegt für den Fall eines Guss- oder Verpackungsfehler eine Codenummer bei. Im einzelnen enthält der Starter:
3 x Caledonian Volunteers Corps - billiges Fussvolk mit Rifle oder Chain Rifle. Als "Cheerleader" liefern sie billig Befehlspunkte für den gemeinsamen Befehlspool, aus dem alle Figuren versorgt werden. Einer Figur dürfen beliebig viele Befehle aus dem Pool gegeben werden ...
1 x Highlander SAS mit Boarding Shotgun - Infiltrator und Nahkampf-Spezialist
1 x Highlander Grey - Infanterist mit Schwerem MG und panzerbrechender Munition
1 x Wulver Grenadier - mit AT Rifle (Spezialmunition), auch Nahkämpfer
Ausserdem habe ich mir noch einen Scottish Guard mit Raketenwerfer gegönnt und William Wallace musste einfach sein. Ausserdem spare ich die Versandkosten :)
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Als Entwurf hatte ich bis hierhin geschrieben, bevor mein Handy verschwand. Mittlerweile sind meine Schotten eingetroffen, und Willi hat mich aus einem seiner Deals mit einem asiatischen Team und einem Regelwerk versorgt. Weil 2.Edition, fehlen die neueren Einheiten. Egal, es darf geproxt werden :)
Samstag, 7. Januar 2017
Jahresrückblick 2016
Das neue Jahr ist immerhin schon eine Woche alt - Zeit für eine kurze Rückschau ...
1:72
Dieses Jahr waren es gesundheitsbedingt leider nur ca. 300 Püppchen (Reiter zählen doppelt :)
Überwiegend waren das Nord- und Südstaatler für "Kugelhagel" (19. Jahrhundert), eines der wenigen deutschsprachigen Regelwerk. Sagte ich schon, dass ich ungern Pferde bemale?
Für das Schwestersystem "Steinhagel" (Antike) habe ich mic.h an den ersten Galliern versucht und für Stefans Römer ein Kommandobase bemalt. Die Gallier könnten irgendwann auch das Gros einer karthagischen Streitmacht stellen ...
Aus Nassauern und Preussen entstand meine erste Einheit für meine Imagination (Fantasieuniformen und alternative Geschichte).
28mm:
Anfang des Jahres habe ich mir für das Skirmishsystem "Saga" einige Schotten geleistet. Nachdem mein Kumpel abgebrochen hat, liegt das Projekt erst mal auf Eis - keine Schottenröcke :)
Battletech:
Ich konnte meine Sammlung um acht Mechs und diversen Kleinkram wie Panzer und Hubschrauber bereichern ...
Spiele:
In unserer donnerstäglichen Runde wurde überwiegend BloodBowl (Americ Football mit Fantasy-Elementen) gespielt - unsere Liga läuft mit ca. 20 Mitgliedern seit Jahren. Ausserdem gibt's natürlich Battletech, und hier hassen mich meine Würfel noch mehr als sonst :)
Natürlich gabs auch noch das eine oder andere Brettspiel - einige aus der Runde verfügen über umfangreiche Sammlungen.
Veranstaltungen:
Zunächst einmal die Jahreshauptversammlung der Mechforce in Solingen. Zwei Stunden Formalkram, und ein ganzes Wochenende Spiel und Spass ...
Die Ratcon fand zum ersten Mal nicht in Ungarn, sondern in Solingen statt. Kumpel Stefan nahm an der Deutschen Meisterschaft teil, und ich mischte mich unters Volk. Schöne Location, und die Stadt scheint mir einen weiteren Besuch wert zu sein ...
Die FeenCon in Bad Godesberg ist für mich natürlich ein Muss. Immerhin sinds mit dem Bus nur acht Minuten ...
Hier fand auch die Mineralienbörse statt, und ich ging nicht mit leeren Händen. Eine weitere Börse wurde in einer hiesigen Schule von meinem Verein ausgerichtet (immerhin 30 Aussteller), und obwohl ich als Sammler von Kleinmineralien eher zu den Exoten zähle, fand ich auch hier das eine oder andere Stück.
Der Plan für 2017:
Es gibt viel für Kugelhagel zu tun: neben dem amerikanischen Bürgerkrieg wollen wir uns mit der napoleonischen Epoche beschäftigen, und ich habe bereits die ersten Boxen für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg im Schrank, Römer und Gallier (vielleicht auch Karthager) werden nach Steinhagelregeln aufeinandertreffen und eigentlich erwarte ich eine Päckchen mit Püppchen für Infinity ...
BloodBowl und Battletech sind natürlich die üblichen Verdächtigen...
Zum Abschluss noch einige Bilder:
Von AOL Mobil gesendet
Mittwoch, 28. Dezember 2016
Weihnachtsbeute :)
Immer wieder schön, wenn man Geschenke bekommt, mit denen man auch was anfangen kann :)
Da wäre zunächst ein Bildband über Namibia. Schon drei mal war ich dort, und bereits das erste Durchblättern weckte jede Menge Erinnerungen in mir. Und vielleicht gehe ich ja mal wieder auf Tour ...
Für die Hobby-Ecke gabs zunächst mal die reich bebilderte Mineralien-Enzyklopädie von Korbel & Novak. Ich sammele vorzugsweise Kleinmineralien und werde gelegentlich auch darüber berichten.
Da wäre zunächst ein Bildband über Namibia. Schon drei mal war ich dort, und bereits das erste Durchblättern weckte jede Menge Erinnerungen in mir. Und vielleicht gehe ich ja mal wieder auf Tour ...
Für die Hobby-Ecke gabs zunächst mal die reich bebilderte Mineralien-Enzyklopädie von Korbel & Novak. Ich sammele vorzugsweise Kleinmineralien und werde gelegentlich auch darüber berichten.
Fürs Tabletop gabs weitere Gallier von Haet in 1:72 - zum einen eine 48 Mann starke Warband, dann drei Streitwagen und schließlich eine Kommando-Box inkl. sechs Mann Kavallerie.
Schließlich noch ein Geburtstagsgeschenk: "Waterloo" von Bernhard Cornwell. Obwohl Historiker, ist er mir eher als Romanautor bekannt, u. a. die Sharpe-Serie (verfilmt mit Sean Bean). Bin mal gespannt ...
Schließlich noch ein Geburtstagsgeschenk: "Waterloo" von Bernhard Cornwell. Obwohl Historiker, ist er mir eher als Romanautor bekannt, u. a. die Sharpe-Serie (verfilmt mit Sean Bean). Bin mal gespannt ...
Mittwoch, 14. Dezember 2016
James M. McPherson: Für die Freiheit sterben.
Da ich von John Keegan "Der amerikanische Bürgerkrieg" nicht sonderlich begeistert war (Verwechslung von Personen, Zahlendreher, geographische Ungenauigkeiten, Übersetzungsfehler usw.) habe ich mir das von vielen hochgepriesene und mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Werk gegönnt.
Wer nur Schlachtenschilderungen sucht, wird hier auf eine harte Probe gestellt - die ersten 150 Seiten gehen zurück bis ins Jahr 1847, als viele der späteren Bürgerkriegsgeneräle sich im Krieg gegen Mexiko ihre ersten Sporen verdienten. Kapitel zu Wirtschaft, Politik und Bevölkerung bilden ein Fundament für das Verständnis der späteren Kriegskapitel. Die letzten ca. 200 Seiten enthalten jede Menge Anmerkungen, eine ausführliche Bibliographie, Kurzbiographien, Zeittafel und Namensregister - und statt der einen ungenauen Karte in Keegans Werk wird man hier mit über mehr als 20 Karten und 40 zeitgenössischen Photographien verwöhnt. Leider geht der Autor nur kurz auf die Zeit nach dem Krieg ein ...
Wer sich wirklich intensiv mit dieser interessanten Materie auseinandersetzen will, ist hier richtig :)
James M. McPherson: Für die Freiheit sterben/Battlecry of Freedom
Anaconda-Verlag Köln 2011
Hardcover, 1004 Seiten
9.95 €
Wer nur Schlachtenschilderungen sucht, wird hier auf eine harte Probe gestellt - die ersten 150 Seiten gehen zurück bis ins Jahr 1847, als viele der späteren Bürgerkriegsgeneräle sich im Krieg gegen Mexiko ihre ersten Sporen verdienten. Kapitel zu Wirtschaft, Politik und Bevölkerung bilden ein Fundament für das Verständnis der späteren Kriegskapitel. Die letzten ca. 200 Seiten enthalten jede Menge Anmerkungen, eine ausführliche Bibliographie, Kurzbiographien, Zeittafel und Namensregister - und statt der einen ungenauen Karte in Keegans Werk wird man hier mit über mehr als 20 Karten und 40 zeitgenössischen Photographien verwöhnt. Leider geht der Autor nur kurz auf die Zeit nach dem Krieg ein ...
Wer sich wirklich intensiv mit dieser interessanten Materie auseinandersetzen will, ist hier richtig :)
James M. McPherson: Für die Freiheit sterben/Battlecry of Freedom
Anaconda-Verlag Köln 2011
Hardcover, 1004 Seiten
9.95 €
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